Therapiegrundlage ist die Verhaltenstherapie

In den letzten Jahrzehnten wurde eine Vielzahl verhaltenstherapeutischer Methoden für ein breites Spektrum von psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter entwickelt.

Für viele Störungsbilder (z. B. Ängste, Zwänge, ADHS usw.) gilt die Verhaltenstherapie als Behandlungsmethode erster Wahl.

Die Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethode, die von den Gesetzlichen Krankenkassen anerkannt wird.

Grundannahme der Verhaltenstherapie ist die Auffassung, dass menschliches Verhalten und Erleben in weiten Teilen durch Lernprozesse gelernt wird und daher auch mit geeigneten Methoden wieder verlernt werden kann.

Die aktuellen Probleme sowie deren mögliche Lösung stehen dabei im Mittelpunkt der Therapie.

Das therapeutische Vorgehen wird individuell geplant und orientiert sich an dem einzelnen Patienten unter Einbezug der Eltern/Familie. Die Elternberatung ist ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Ziel ist es, Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung und Entlastung zu geben.

Gemeinsam vereinbarte Ziele sowie deren Umsetzung in konkrete Handlungsschritte erleichtern allen Beteiligten den Überblick über die Therapiefortschritte.

Die Erprobung und Festigung der neuen Verhaltensweisen im Alltag ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie.

Am Ende der Therapie steht neben der dauerhaften Verbesserung der Probleme, die zu der Behandlung geführt haben, eine allgemeine Erhöhung der Problemlösefertigkeiten, um auch in Zukunft ähnliche Schwierigkeiten wirksam und aus eigener Kraft bewältigen zu können.